Er vibriert voll stiller Spannung, birgt das Echo des Vergangenen und antizipiert die Klänge des Kommenden. In den Blautönen ist der Raum nicht bloß Kulisse, sondern präsent – als ein aktiver Gestalter von Formen und Emotionen. Das Unsichtbare prägt das Sichtbare; die Pause definiert den Klang. Jede Leere besitzt ihre eigene Schwere und lädt ein, in der Stille zu verweilen und dem zu lauschen, was die Stille zu sagen hat. Durch das feine Gleichgewicht von Abwesenheit und Präsenz erinnert das Farbenspiel daran, dass selbst das Nichts Gewicht hat und dass Bedeutung oft in den Zwischenräumen liegt.
saemulanz, der das Dazwischen blau „malt“.
