saemulanz, der das Dazwischen blau „malt“.
Das blaue Wunder
Für die einen
Eine unangenehme
Überraschung
Für die andern
Ein unerwartetes
Geschenk
Aber eigentlich
Ist es
Eine blaue Brücke
Ohne Pfeiler
Verbindet sie
Die Ufer der Elbe
Bei Dresden
Sie zwei Kriege
Überlebt.
Blau die Farbe der Liminalität, eine surrealistische Utopie
Das Konzept der „Liminalität”, wurde erstmals vom Anthropologen Arnold van Gennep und später von Victor Turner definiert. „Liminalität” ist eine räumliche Denkfigur, die (soziale) Zwischenräume mentale Zustände, emotionale Prozesse, Initiationsrituale und andere Übergangsräume untersucht. Sie steht in Verbindung mit grundlegenden anthropologischen Begriffen, wie Schwelle (Grenze oder Begrenzung, die die Territorialität des menschlichen Lebens kennzeichnet), Transgression (Kernbegriff, der immer das „Übertreten“ oder „Übersteigen“ bedeutet) sowie mit dem „dritten Raum“(ein metaphorischer Raum der kulturellen Hybridität). Liminalität verwirklicht die (utopische) Kunst des Werdens, die Dichotomien überwindet oder überbrückt. Andererseits kann sie auch das Gefangensein zwischen kulturellen, sozialen und diskursiven Fronten bedeuten, und zwar auf ziemlich katastrophale Weise (zum Bsp. in „Die Verwandlung“ von Franz Kafka). Weitere mögliche Anwendungen im Bereich der Kulturwissenschaften sind beispielsweise das Erforschen von Motiven der Figuren in der literarischen Fantastik oder in Studien zu Grenzräumen von Kultur und Politik (Balkan und Mitteleuropa).
(Quelle: Google, Wikipedia: Texte, die unter dem Titel „Liminalität, eine surrealistische Utopie“ erscheinen.